![]() | |
Berichte |
Die Feier zum 20. Geburtstag
des Seminars für Waldorfpädagogik in Hamburg
vom 2. - 4. Oktober 2008
„Die Kunst, Begegnung zu gestalten“
Unter diesem Motto stand das zwanzigjährige Jubiläum des Hamburger Lehrerseminars vom 2. bis 4. Oktober 2008. Das Fest begann am Donnerstagabend in der Hufnerstraße mit einer Konferenz von 25 Kolleginnen und Kollegen. Angeregt durch die Ausführungen Dr. Zimmermanns tasteten die Konferenzteilnehmer mutig danach, meditative Elemente der Allgemeinen Menschenkunde auf die Praxis kollegialer Selbstverwaltung zu beziehen.
In der RSS Nienstedten entfaltete sich dann am Freitag von 9.00 bis 22.30 Uhr Begegnung im größeren Rahmen. Dr. Zimmermann sowie ehemalige Studierende des Hamburger Seminars, die jetzt in Nienstedten, Wandsbek, Harburg, Bergstedt, Elmshorn und Lüneburg tätig sind, impulsierten durch Vorträge die nachmittäglichen Arbeitsgruppen, in denen ein intensiver Austausch über Erfordernisse einer zeitgemäßen Pädagogik durch Selbstverwaltung stattfand. Das war eine inspirierende, engagierte Zusammenarbeit!
Am künstlerischen Abend erklangen in der Aula Chor- und Instrumentalmusik von Bach bis Schnittke, auch humorvolle und ernste sprachliche Beiträge sowie Grußworte aus den Gründungsschulen Wandsbek und Nienstedten sowie dem Lehrerseminar Kiel. Die Eurythmie von Studierenden und Dozentinnen der mit dem Lehrerseminar kooperierenden Eurythmieausbildung 4.D bildeten dabei einen der Höhepunkte.
Ehemalige und Freunde trafen sich am dritten Tag nachmittags wieder in der Hufnerstraße, um nach einem von Frau Leist überbrachten Grußwort des Stuttgarter Seminars die Vernissage mit künstlerischen Arbeiten von Boris Kokalj zu erleben. Etwa 100 Gäste lauschten anschließend im sonnendurchfluteten Eurythmiesaal Sonaten von Bach für Violine und Klavier, um danach umso lebhafter am Tortenbuffet über alte Zeiten und neue Aufgaben zu plaudern. Ein gelungenes Fest!