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"Wir sehen uns wieder!"

Das war der Tenor, als die Freunde von anthronet am 28. Februar nach dem ersten "Offline-Treffen" angeregt und inspiriert auseinander gingen. Auch das Thema war schon von den Teilnehmern skizziert: Brüderlichkeit - wie können wir sie ins Wirtschaftsleben bringen? oder: Dreigliederung, wie ist sie in unserem Berufsalltag zu verwirklichen?

 

Weiter geht es am neuen Ort

Das Team von anthronet bereitet jetzt das nächste Treffen vor. Wir werden Details rechtzeitig bekannt geben, hier und auf Facebook, und alle Teilnehmer vom letzten Mal (auch die durch das Eiswetter Verhinderten) per E-Mail einladen.

Für alle neu Interessierten: bitte meldet Euch bald über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an, denn die Platzanzahl ist begrenzt. Die Rudolf Steiner Buchhandlung für Anthroposophie stellt uns freundlicherweise ihren Veranstaltungsraum zur Verfügung.

Anknüpfend an unser letzte Diskussion über Fragen eines menschenwürdigen Wirtschaftens konnten wir Christof Klemmer, Begründer eines prosperierenden Demeter-Landwirtschaftsbetriebs mit Sozialtherapie, gewinnen, zu Beginn dieses Treffens ein Impulsreferat zu halten. Der Titel lautet:

"Wirtschaft neu denken - fühlen - tun"

Anschließend ist wieder Raum für ein lebhaftes Gespräch, auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Ort: Rudolf Steiner Buchhandlung für Anthroposophie
Adresse: Rothenbaumchaussee 103
Termin: 28. Mai 2018, 18.30 Uhr

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Eine Perspektive für Schüler/innen zwischen Schule und Berufsleben

Immer mehr junge Menschen wollen nach der Schulzeit erst einmal herausfinden, was sie wirklich bewegt – und was sie im Leben gemeinsam bewegen können. Diese Gelegenheit bietet ihnen das Freie Jugendseminar in Stuttgart ein Jahr lang.

Seminar 4 sich selbst vertrauen Schluessel Kompetenzen 1

Rund 30 junge Menschen können sich hier ohne Druck miteinander und der eigenen Individualität auseinandersetzen und sich in Themen vertiefen, die sie wirklich interessieren: Wer bin ich? Was begeistert mich? Was will ich eigentlich in Leben und Beruf erreichen?

Das Freie Jugendseminar bietet Teilnehmern zwischen 19 und 28 Jahren, die aus mehr als 20 Nationalen nach Stuttgart kommen, die Möglichkeit zur Begegnung mit Gleichaltrigen. Hier können sie ihre sozialen Fähigkeiten erweitern, kreativ Initiative zeigen und Erfahrungen für ihren Lebens- und Berufsweg sammeln.

04Vor winterlicher Kulisse mit Schneetreiben und Eiseskälte fand das erste Offline-Treffen im „Produktions-Pol“ statt. Eine ausgesprochen herzliche Stimmung herrschte schon beim Begrüßen und Kennenlernen der bis dahin nur virtuell verknüpften Teilnehmer von anthronet.

Stephan Knauers Impulsreferat spannte den Bogen vom spirituellem Hintergrund der Anthroposophie zu konkreten Fragen des täglichen Wirtschaftens und Handelns. Die anschließende Diskussion zur Frage der Wertschöpfung und des Umgangs mit Verdienst oder Gewinn wurde nicht nur nur von den anwesenden „Geschäftsleuten“ geführt; auch Therapeuten, Künstler und die Vertreter sozialer/sozialpädagogischer Einrichtungen und verschiedener Netzwerke beteiligten sich lebhaft und engagiert. Durch das Gespräch kristallisierte sich mehr und mehr heraus: anthronet wird getragen von realistischen Idealisten. Jeder wirkt an seinem Platz, in unterschiedlichsten Aufgaben, doch alle arbeiten - trotz mancher finanziellen Einschränkung - zukunftsorientiert und verbinden sich dabei gerne solidarisch mit anderen.

 

Artikel von Michael Knöbel aus "Seminarbrief 10" - mit freundlicher Genehmigung des Autors

Granit3Granitischer Pegmatit

 

Härter als Granit...?

Granit 1aDie Schüler einer 9. Klasse ziehen am ersten Tag ihrer geologischen Reise in den Harz gegen Abend durch den Bergfichtenwald des Achtermanns dem Gipfel entgegen. Es hat am Tag geregnet und neben dem nassen glatten Hohlweg tauchen zwischen dem Dunkel der Bäume und Nebelschwaden die flach geschichteten Felsen der Breitesteinklippen auf. Es ist Granit, von der Verwitterung vieler Jahrtausende gezeichnet.Die moosbewachsenen schlüpfrigen Felsen wollen sofort erkundet und beklettert und müssen später dann auf Geheiß des Lehrers auch gezeichnet werden.

Artikel von Michael Knöbel aus "Seminarbrief 5" - mit freundlicher Genehmigung des Autors

Bild 5Die Idee, das Gehirn sei nur ein besserer Computer und ein Computer sei eigentlich eine Art Gehirn, geistert in den Medien und sicher auch in den Köpfen unserer Kinder herum. Hier soll versucht werden, mit Hilfe der vergleichenden Neuromorphologie das menschliche Gehirn etwas näher zu untersuchen und damit einige Aspekte zu dieser Frage beizusteuern, die allerdings bei der Komplexität der Thematik nur aphoristisch ausgeführt werden können.

Schueler TaichungRund um die Erde entstehen jedes Jahr neue Waldorfschulen. Von den Trägern der jungen Initiativen auf verschiedenen Kontinenten wird immer wieder der Wunsch geäußert, von der fast hundertjährigen Erfahrung der deutschen Waldorfbewegung zu lernen. So werden Lehrer und Dozenten eingeladen, in diesen Ländern bei der Entwicklung der Schulen und bei der Ausbildung der Lehrer zu helfen.

Ein ganz besonderes interkulturelles Adventsgärtlein...

Als wir unser Kennenlern-Café vor zwei Jahren ins Leben riefen, achteten wir vor allem darauf, die Bedürfnisse der Syrer und Afghanen zu berücksichtigen. Es gab Tee, Kaffee, Baklava und viel buntes Bastelmaterial für die Kleinen. Wir halfen beim Ausfüllen von Anträgen und beim Entziffern von Bescheiden aus dem deutschen Amtsstuben. Mittlerweile haben viele der geflüchteten Menschen eine eigene Wohnung, absolvieren Sprachkurse, sind in Sportvereinen und ihre Kinder gehen in richtige Schulen. Die Zeiten haben sich geändert.