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karoline von kuegelgenEin Ausstellungstipp von unserer Netzwerkpartnerin Karoline von Kügelgen, Kunstvermittlung und Kunstberatung

Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main, bis 25. Februar 2018

Für mich das bisherige Highlight des Jahres: Etwa 200 eindrückliche Werke von bekannten und entdeckenswerten Künstler zeichnen einen sehr kritisches Bild der Jahre 1918-33. Die Weimarer Republik gilt als Epoche der Krisen und Übergänge und der Ausstellung gelingt es zu zeigen, wie verwundbar die damals junge Demokratie war - und noch immer ist.
Die Neue Sachlichkeit als prägender Stil der Epoche entsprach dem Bedürfnis nach direkterer Spiegelung der politischen und gesellschaftlichen Probleme. Die extremen Gegensätze spiegeln sich in den verschiedenen Themensetzungen in der Kunst wider. Der Glanz der Goldenen 20er, soziale , gesellschaftliche Umbrüche und künstlerische Revolutionen, Konflikte zwischen Arm und Reich, Aufbruch in die Moderne und Sehnsucht nach Veränderung, aber auch Rückwärtsgewandtheit. Frauen erobern sich neues Selbstbewusstsein, kämpfen aber auch mit den herrschenden Zuständen.

 

Artikel von Michael Knöbel aus "Seminarbrief 5" - mit freundlicher Genehmigung des Autors

Bild 5Die Idee, das Gehirn sei nur ein besserer Computer und ein Computer sei eigentlich eine Art Gehirn, geistert in den Medien und sicher auch in den Köpfen unserer Kinder herum. Hier soll versucht werden, mit Hilfe der vergleichenden Neuromorphologie das menschliche Gehirn etwas näher zu untersuchen und damit einige Aspekte zu dieser Frage beizusteuern, die allerdings bei der Komplexität der Thematik nur aphoristisch ausgeführt werden können.

Schueler TaichungRund um die Erde entstehen jedes Jahr neue Waldorfschulen. Von den Trägern der jungen Initiativen auf verschiedenen Kontinenten wird immer wieder der Wunsch geäußert, von der fast hundertjährigen Erfahrung der deutschen Waldorfbewegung zu lernen. So werden Lehrer und Dozenten eingeladen, in diesen Ländern bei der Entwicklung der Schulen und bei der Ausbildung der Lehrer zu helfen.

Ein ganz besonderes interkulturelles Adventsgärtlein...

Als wir unser Kennenlern-Café vor zwei Jahren ins Leben riefen, achteten wir vor allem darauf, die Bedürfnisse der Syrer und Afghanen zu berücksichtigen. Es gab Tee, Kaffee, Baklava und viel buntes Bastelmaterial für die Kleinen. Wir halfen beim Ausfüllen von Anträgen und beim Entziffern von Bescheiden aus dem deutschen Amtsstuben. Mittlerweile haben viele der geflüchteten Menschen eine eigene Wohnung, absolvieren Sprachkurse, sind in Sportvereinen und ihre Kinder gehen in richtige Schulen. Die Zeiten haben sich geändert.

Die Hamburgerin Kati Borngräber erzählt auf ihrem Blog Geschichten rund um das Alter

Kati Borngräber (Foto: Jenny Pudel)

Kati BorngraeberWas mit Medien – Kati Borngräber wusste schon früh, was sie einmal beruflich machen wollte. Also absolvierte sie nach dem Geschichtsstudium ein Volontariat in einer Hamburger Kommunikationsagentur, in der sie anschließend mehrere Jahre arbeitete.
Als ihr Opa an Demenz erkranke und in den geschützten Demenzbereich eines Pflegeheims zog, eröffnete sich ihr eine vollkommen neue Welt. „Es war natürlich erschreckend und traurig, meinen Opa so zu erleben“, sagt die 37-Jährige.  

Das anthroposophische Alten- und Pflegeheim sowie Service-Wohnen am grünen Rand Hamburgs

Wertschätzend und respektvoll – Wohnbereichsleiterin Gerti Fricke im Gespräch mit einer Bewohnerin (Foto: Jenny Pudel)

Ganzheitliche Pflege

„Miteinander leben“ lautet das Motto des Tobias-Hauses – und dabei handelt es sich nicht nur um eine Phrase. Lebendigkeit, Vielfalt und gegenseitiger Respekt machen das Alten- und Pflegeheim in Ahrensburg zu einem Ort, an dem die Bewohner und Mitarbeiter sich tagtäglich begegnen und gemeinsam ihre Lebenswelt gestalten.
„Als anthroposophische Einrichtung gehen wir von einer lebenslangen Entwicklung jedes Menschen aus und unterstützen diese bei unseren Bewohnern“, sagt die Heimleiterin Christine Berg. Im Tobias-Haus darf jeder seine Individualität ausleben – das gilt auch für unkonventionelle Verhaltensweisen, sofern diese keinem anderen Menschen schaden.

 

Thompson

Weitere Aufführungen sind in Vorbereitung.

 

die Erzählung

Der Tag, an dem dann doch noch einmal etwas geschieht, ist der Freitag vor Ostern...“

so beginnt Judith Hermanns Erzählung. Unmerklich dringen wir ein in den scheinbar schlichten Lebensradius der Titelfigur Hunter Tompson, Bewohner des heruntergekommenen Washington-Jefferson-Hotels, einer letzten ‚Station’ eines ‚Asyls’ für alte Menschen, die dort ihre letzten Lebensjahre und -tage fristen.