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Was kann man tun, wenn Mobbing in der Schule auftritt und wie kann es beendet werden?

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Mobbing wird heutzutage wegen der schwerwiegenden Folgen mit zunehmender Sensibilität wahrgenommen, ist aber leider auch zu einer Worthülse geworden, die durch ihre häufige Verwendung und undifferenzierte Publikation in den Massenmedien zu keinem wirklichen Verständnis führt.

Dadurch tritt das Phänomen ein, dass trotz weitreichender Informationen, Mobbinghandlungen oft unerkannt und verborgen bleiben. Sie werden nicht identifiziert, nicht bearbeitet und führen oft zu großem Leid. Zusätzlich wird die Abgrenzung zu eher alltäglichen Konflikten erschwert, was zu weiterer Verwirrung beiträgt.

Mobbing wird sich auch in Zukunft nicht immer verhindern lassen und bleibt daher in der Schule ein schwieriges, die Lehrkräfte und gleichermaßen die Eltern herausforderndes Thema. Lehrer können sich hilflos fühlen oder sogar schuldig –„warum passiert das gerade in meiner Klasse, was hab’ ich falsch gemacht?“ – und Eltern sind verzweifelt oder wütend und fühlen sich oft von der Schule bzw. dem Kollegium allein gelassen.

Aber Mobbing muss nicht tatenlos hingenommen werden!

Das inklusive Restaurant-Café ist als eine Werkstatt der Hermann Jülich Werkgemeinschaft e.V. in Ahrensburg/Ortsteil Wulfsdorf, am Bornkampsweg Nr. 31 L, beheimatet. Das Café liegt im südlichsten Teil des generationsübergreifenden Wohnprojektes „Wilde Rosen“.

Robben Cafe InnenBevor sich die Türen des Cafés um 12.00 Uhr öffnen, haben viele fleißige Hände in der Küche die frischen und gesunden Lebensmittel aus biologischem Anbau zu leckeren Gerichten und köstlichen Kuchen verarbeitet. Das Serviceteam hat mit Liebe und Sorgfalt den Gastraum vorbereitet und freut sich darauf, die Gäste zu verwöhnen.

Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier Hand in Hand und dies seit bald 3 Jahren. Am 1. Februar 2014 wurde das Café eröffnet. Das ursprüngliche Mini-Team ist langsam, aber kontinuierlich gewachsen. Heute sorgen 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 13 Menschen mit Behinderung, an 7 Tagen die Woche für das Wohl der Gäste.

GartenDie Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Sophienlust bei Kiel strebt vor dem Hintergrund ihrer unverwechselbaren Geschichte und auf Grundlage der Anthroposophie nach einer sinnvollen und segensreichen Verbindung von Land- und Gartenbau nach biologisch-dynamischen Prinzipien und einer engagierten Sozialtherapie zugunsten seelenpflegebedürftiger Menschen.

In einer ökologisch sinnreichen Landwirtschaft stehen Lebens-, Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf dauerhaft zur Verfügung; das Wohnen in der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft bietet den betreuten Menschen in Anbindung an die bäuerlichen bzw. gärtnerischen Familien ein langfristiges, verlässliches Zuhause. In diese Gemeinschaft sind sechzehn erwachsene, seelenpflegebedürftige Menschen integriert, die ihre täglichen Aufgaben in der Landwirtschaft, Gärtnerei, Hauswirtschaft, Bäckerei, Milchverarbeitung oder dem Naturkosthandel finden. Kommen Se auf unseren Hof, besuchen den Hofladen und verschaffen Sie sich ein eigenes Bild! (hier gehts zum Interview mit Christoph Klemmer, dem Begründer von Hof Sophienlust)

Zum zweiten Sonntagsgespräch besuchte uns Urich Meier. Leiter des Priesterseminars und Jugendpädagoge in Hamburg. Im Fokus:
- Wie können Eltern und Erzieher ein gleichwürdiges Verhältnis zu Jugendlichen entwickeln?
- Gestaltung zwischen Zugehörigkeit und Unabhängigkeit.
- Befreiung der Schule aus der Zweckbindung und ihre Entwicklung zu einem Ort der Begegnung.

Hier das Interview in 7 Teilen:

Der folgende Artikel wurde von Eugen Riesterer vor drei Jahren geschrieben und veröffentlicht. Im April dieses Jahres nahm er Abschied vom physischen Plan und hinterließ eine Fülle von Projekten, die er neben seiner Arbeit als Klassenlehrer unermüdlich und mit großer Intensität betrieben hatte. Einen Abschluss konnte diese Tätigkeit nicht finden – selbst wenn ihm noch viele Lebensjahre vergönnt gewesen wären – denn jede gefundene Erkenntnis führte seinen suchenden Geist zu neuen Fragen. Somit stellt dieser Artikel eine der wenigen abgeschlossenen Veröffentlichungen dar und sei im Gedenken an Eugen Riesterer noch einmal auf anthronet publiziert.

Tom Singer-Carpenter

 

Die Fünfte Jahreszeit – ist das wirklich Fasching?

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Es wirkt schon etwas befremdlich, wenn am 11.11. um 11:11 Uhr die „Närrische Zeit“ beginnt. Denn was danach folgt, ist alles andere als närrisch, sondern höchst besinnlich. Inmitten der Skorpion-Zeit, in welcher das Sterben in der Natur erlebbar wird, das die verschiedensten Toten-Gedenktage begleiten, ertönt der Faschingsruf.

Wenige Tage zuvor stimmen uns Allerheiligen und Allerseelen auf ein verehrendes Gedenken der Verstorbenen ein. Und bald nach Beginn der „Faschingszeit“ folgen Totensonntag, Buß- und Bettag, endlich die Adventszeit, die mit der Sonnenwende und der darauf folgenden Weihnachtszeit schließt.

Faschingsstimmung? Mitnichten. Auch an Silvester ist von Fasching nicht die Rede, obwohl er im heutigen „Knallformat“ noch am ehesten damit in Bezug gesetzt werden könnte.

Das Fest der Heiligen Drei Könige endlich rundet die Weihnachtszeit und beschließt die zwölf Heiligen Nächte. Und dann begegnet uns das Thema wieder: Fasching, Karneval, Fastnacht …

Waldorf Werkstadt 170x110 Retina 10 2016 lay1Erweiterte Studienangebote, neue Projekte, länderübergreifende Kooperationen – das Seminar für Waldorfpädagogik in Hamburg ist in Bewegung. Auch räumlich wollen wir uns vergrößern. In zentraler Lage des Hamburger Stadtteils Barmbek stehen uns künftig zusätzlich 1400 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung. Diese einmalige Gelegenheit möchten wir nutzen! Unsere Idee: Den Standort Barmbek gemeinsam mit Initiativen und Institutionen, die sich der Waldorfpädagogik und Anthroposophie verbunden fühlen, zu erweitern und auszubauen. Unser Ziel: Ein Zentrum für soziale und künstlerische Vielfalt.

Als Auftakt der Sonntagsgespräche stellten wir dem Landwirt Christoph Klemmer neun Fragen zum biologisch-dynamischen Landbau. Christoph Klemmer schafft es als erfahrener Praktiker, kurz und klar aufzuzeigen, was hinter dieser Wirtschaftsweise und dem Markennamen Demeter steht. Vom Hof als Gesamtorganismus, über den Kreislauf der Stoffe bis zu den kosmischen Wirkungen berührt das Gespräch hochaktuelle Bereiche von Natur und Kultur.

Hier das Interview in 9 Teilen: