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pavatex 01 Natürliche Baustoffe wurden in der Vergangenheit wegen ihrer erprobten Eigenschaften und ihrer regionalen Verfügbarkeit, beispielsweise wie Kalk, schon zu Zeiten der Römer eingesetzt. Erst im 20. Jahrhundert, also erst seit historisch gesehen kurzer Zeit, werden „moderne Baumaterialien“ aus Kunststoff, Stahl, Aluminium und anderen Verbindungen benutzt. Dabei wurde mehr auf das technisch machbare und wirtschaftlich günstige Material gesetzt. Auch die Verwertung von Abfallstoffen wie Gips aus Entschwefelungsanlagen (mit Kunststoffen zur besseren Verarbeitung) ist bis heute Standard im Baugewerbe.

 

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Mit Aktien der Regionalwert AG Hamburg sorgten Bürgerinnen und Bürger dafür, dass junge Landwirtinnen und Landwirte die Chance auf einen eigenen Bio-Hof bekommen.

Über zwei Drittel der Bauernhöfe in Deutschland haben keinen Nachfolger. Auch im Bio-Bereich!

Dabei gibt es viele junge Leute, die gern einen Hof übernehmen wollen. Und die investieren müssen – denn die Altbauern haben in der Regel in den Jahren vor der Übergabe wenig Geld in die Hand genommen, weil die Perspektive fehlte.

waldhof zydek regionalwertAG utagleiser photography 7102So geht es auch Elena und Nils vom Waldhof Zydek. Das junge Paar hat im Mai 2018 einen Bio-Hof in Hüsby übernommen. Zu ihrem Betrieb vor den Toren Schleswigs gehören 45 Milchkühe, zahlreiche Ochsen und seltene Heidschnucken, die häufig auf Naturschutzflächen weiden. Damit helfen sie, die natürliche Artenvielfalt zu erhalten.
Jetzt möchte das junge Paar die nächsten Schritte machen und den Betrieb modernisieren. Sie brauchen zum Beispiel einen Kälberstall und eine neue Melkanlage.

Dazu kommt die Zusammenarbeit im Verbund: Die Regionalwert-Partnerbetriebe arbeiten eng zusammen und nehmen sich gegenseitig Produkte ab. So gibt es seit kurzem die „Langen Schnucken“ vom Waldhof Zydek auch in der Hamburger Hobenköök – eine Markthalle mit Restaurant, die die Bürger-Aktiengesellschaft mit den Mitteln der letzten Aktienausgabe co-finanziert hat.

 

Die aktuelle Aktienausgabe läuft noch bis zum 17. Februar 2018. Mehr unter www.regionalwert-hamburg.de/mehr-junge-bauern – oder hier bei anthronet.de unter „Termine“.

 

Klosterschulgelände mit Pavkl 1Ein schulgeldfreies, Waldorf-inspiriertes Kindergartenprojekt in Myanmar (Burma)

Noch 1948, als Myanmar seine Unabhängigkeit erlangt hatte, wurden seine Schulen zu den besten in Asien gezählt. Jahrzehntelange interne politische Konflikte, Bürgerkriege und eine von der Armee angeordnete Isolation haben jedoch dazu geführt, dass Myanmar heute zu den 30 ärmsten Ländern der Welt gehört. Dementsprechend zählen auch die Bildungsausgaben mit 0,8 Prozent des BIP (2011) zu den niedrigsten in den UN-Statistiken.

Seit dem Amtsantritt einer gewählten Regierung unter der Führung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Jahr 2011 öffnet sich das Land für die Demokratie und versucht, die ererbten Probleme zu lösen. Die neue Regierung hat neben vielen anderen Reformen angefangen, die Bildungsprobleme, z.B. durch unterbezahlte, unqualifizierte Lehrer, wenig Ressourcen und alte, ungeeignete Lehrmaterialien, zu beseitigen. Ohne private und internationale Hilfe, wird diese Mammutaufgabe aber nicht bewältigt werden können.

In Myanmar gibt es drei Arten von Schulen, die Grundschulbildung anbieten: öffentliche Schulen, Privatschulen und religiös geführte Schulen. Die von buddhistischen Mönchen geführten Klosterschulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bieten kostenlose Bildung und richten sich insbesondere an Waisenkinder oder Kinder aus armen Familien, die keine formelle Ausbildung bezahlen können. Grundlage des Lehrplans in den Klosterschulen ist das offizielle Staatscurriculum. Es gibt z.Zt. mehr als 1.400 Klosterschulen.

Erfrischende Ausflüge in die Natur oder ins Stadtzentrum: Das Alten- und Pflegeheim Tobias-Haus in Ahrensburg hat jetzt eine Fahrradrikscha.

Fahrradrikscha„Ich würde gerne mal zur ehemaligen Fluchtburg im Forst Hagen fahren und von dort zu Fuß zurückgehen – beide Strecken schaffe ich nicht mehr“, sagt ein 93-jähriger Bewohner des Tobias-Hauses in Ahrensburg. Ein Wunsch, der nun in Erfüllung gehen kann, denn das anthroposophisch orientierte Alten- und Pflegeheim hat seit September eine Fahrradrikscha mit elektrischer Unterstützung: das „ÄltestenRad“.
Damit könnten haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter sowie An- und Zugehörige die Bewohner durch den Forst Hagen oder ins Ahrensburger Stadtzentrum fahren. „Das fördert die Mobilität, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe unserer Senioren“ sagt die Heimleiterin Christine Berg.

150722 JPEG HofDannwisch Logo schwarz gruenHof Dannwisch ist ein besonderer Ort. Als einer der ersten Betriebe bei uns im Norden haben wir schon 1957 auf biologisch-dynamische Landwirtschaft umgestellt – und das ist bis heute so geblieben. Im südlichen Holstein, am Rand des ehemaligen Urstromtals der Elbe gelegen, haben wir, vor über 60 Jahren, als einer der ersten Höfe in Norddeutschland begonnen, biologisch-dynamische Landwirtschaft nach den strengen Richtlinien von Demeter zu betreiben. Wer Produkte von Hof Dannwisch einkauft, kann sicher sein: Er bekommt natürliche, leckere und frische Lebensmittel aus unserer Region.

Kreativität - Gemeinschaft - Selbstvertrauen

Jugend

Im Freien Jugendseminar kannst Du Dich ein Jahr lang ohne Druck mit Dir selbst und den Fragen beschäftigen, die Dich wirklich interessieren: Wer bin ich? Was begeistert mich? Was will ich erreichen?

Das Jugendseminar ist ein Begegnungsraum, in dem Du Gleichaltrigen von 19 bis 28 Jahren aus aller Welt begegnest, die sich mit denselben Themen über Leben und Beruf befassen wollen, wie Du. 

Dafür bieten wir Dir Kurse, Projekte und Exkursionen: Du kannst Deine sozialen Fähigkeiten erweitern, kreativ Initiative zeigen und Erfahrungen für deinen Lebens- und Berufsweg sammeln.

Ort 
Freies Jugendseminar Stuttgart
Ameisenbergstr. 44
70188 Stuttgart



Telefon: +49 (0) 711 26 19 56
Website: https://www.jugendseminar.de/

hands offFast hundert Prozent des sexuellen Missbrauchs an Kindern findet in der Familie oder im nahen Umfeld der Familie statt. Es muss also in Familien bestimmte Bedingungen geben, die Missbrauch begünstigen.

Ingrid Ruhrmann arbeitet als Sonderpädagogin und Entwicklungsberaterin am Bernard-Lievegoed-Institut in Hamburg. Ihren Vortrag im Rahmen der Weiterbildung »Integrative Diagnostik« fasst die Psychologin Annette Willand zusammen. 

Welche Bedingungen begünstigen den familiären Missbrauch?
In einer nach systemischen Gesichtspunkten »funktionalen« – also gesunden – Familien tragen beide Elternteile die Verantwortung und treffen alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam. Selbst wenn der Vater aus beruflichen Gründen viel abwesend ist, bleibt er auf dem Laufenden und kann dadurch – sobald er zu Hause ist – sofort wieder seine Vaterrolle wahrnehmen. Die Eltern sind zudem nicht nur Eltern, sondern auch ein Liebespaar. Und auch die Geschwister bilden eine eigene Einheit. Beide Einheiten behalten ihre Geschlossenheit und damit ihre Geheimnisse.