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Ein Interview mit Julie Schuberth, Therapeutin für Rhythmische Massagen

Gudrun von Wedel: Julie Schuberth, Sie haben seit einigen Jahren hier in Hausbruch ihren Praxisraum – was für Patienten betreuen Sie?

IMG 6125 sJulie Schuberth: Ja, seit 2011, ich betreue jedes Alter: vom Kindergarten Kind bis zum Rentner. Nur Babys habe ich noch nicht behandelt. Die Anwendungen sind ja bei den unterschiedlichsten Beschwerden einsetzbar.

G.v.W.: Wie sind Sie zu dieser Therapieform gekommen?

J.S.: Das Interesse dazu entwickelte ich während meiner Ausbildung zur Krankenschwester von 1992-1995 in dem anthroposophisch ausgerichteten Krankenhaus in Herdecke, denn hier wurden die Patienten mit Einreibungen, Bädern und Wickeln zusätzlich behandelt. Aber auch schon während meinem Sozialen Jahr nach der Schule, welches ich an einer heilpädagogischen Einrichtung in Hessen absolvierte, kam ich mit diesen äußeren Anwendungen in Berührung.

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Wir von Schuberth Architekten planen ganzheitlich.
Wenn wir eine Sanierung oder einen Neubau planen, ziehen wir alle Blickwinkel der betroffenen Immobilie mit in die Überlegungen ein. Das heißt, wir bauen nicht erst ein Gebäude und überlegen uns dann später, wie es von innen gestaltet sein soll oder welchen Wetterverhältnissen es ausgesetzt sein wird. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die Leitidee, die wir zuvor gemeinsam erarbeiten, konsequent umgesetzt wird.

Alle Aspekte des Bauens sind uns bestens vertraut, ebenso wie die Abläufe und Bestimmungen von Bau- und Denkmalbehörden, ganz gleich ob im Privatbau oder in der Gastronomie-, Themen- oder Event-Architektur.

pic verl 1aAls Parkettleger Fachbetrieb in Hamburg haben wir uns auf das Verlegen von Parkett und Massivholzdielen, sowie die Modernisierung und die Renovierung von Holzdielen, Unterböden, Holztreppen, Fußleisten und Estrichböden spezialisiert.
Massivholzdielen und Parkett gehören zu den beliebtesten und stilvollsten Bodenbelägen. im Raum Hamburg. Ein Holzboden mit seinen natürlichen Eigenschaften erzeugt ein gesundes Raumklima - er ist fusswarm, atmungsaktiv und klimaregulierend. Eine ideale und natürliche Atmosphäre, die auch für Allergiker und Asthmatiker sehr gut geeignet ist. Parkett und Dielen aus Vollholz stehen somit mit ihren Eigenschaften für ein Gesundes Wohnen. Holz als Natur Baustoffen ohne chemische und giftige Inhaltsstoffe. Die Herkunft unseres Materials ist uns bekannt und es ist zertifiziert. Biologische Baustoffe sind gefragter denn je, denn der Trend geht eindeutig zu einem Gesunden Leben mit der Natur.

 

pavatex 01 Natürliche Baustoffe wurden in der Vergangenheit wegen ihrer erprobten Eigenschaften und ihrer regionalen Verfügbarkeit, beispielsweise wie Kalk, schon zu Zeiten der Römer eingesetzt. Erst im 20. Jahrhundert, also erst seit historisch gesehen kurzer Zeit, werden „moderne Baumaterialien“ aus Kunststoff, Stahl, Aluminium und anderen Verbindungen benutzt. Dabei wurde mehr auf das technisch machbare und wirtschaftlich günstige Material gesetzt. Auch die Verwertung von Abfallstoffen wie Gips aus Entschwefelungsanlagen (mit Kunststoffen zur besseren Verarbeitung) ist bis heute Standard im Baugewerbe.

 

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Mit Aktien der Regionalwert AG Hamburg sorgten Bürgerinnen und Bürger dafür, dass junge Landwirtinnen und Landwirte die Chance auf einen eigenen Bio-Hof bekommen.

Über zwei Drittel der Bauernhöfe in Deutschland haben keinen Nachfolger. Auch im Bio-Bereich!

Dabei gibt es viele junge Leute, die gern einen Hof übernehmen wollen. Und die investieren müssen – denn die Altbauern haben in der Regel in den Jahren vor der Übergabe wenig Geld in die Hand genommen, weil die Perspektive fehlte.

waldhof zydek regionalwertAG utagleiser photography 7102So geht es auch Elena und Nils vom Waldhof Zydek. Das junge Paar hat im Mai 2018 einen Bio-Hof in Hüsby übernommen. Zu ihrem Betrieb vor den Toren Schleswigs gehören 45 Milchkühe, zahlreiche Ochsen und seltene Heidschnucken, die häufig auf Naturschutzflächen weiden. Damit helfen sie, die natürliche Artenvielfalt zu erhalten.
Jetzt möchte das junge Paar die nächsten Schritte machen und den Betrieb modernisieren. Sie brauchen zum Beispiel einen Kälberstall und eine neue Melkanlage.

Dazu kommt die Zusammenarbeit im Verbund: Die Regionalwert-Partnerbetriebe arbeiten eng zusammen und nehmen sich gegenseitig Produkte ab. So gibt es seit kurzem die „Langen Schnucken“ vom Waldhof Zydek auch in der Hamburger Hobenköök – eine Markthalle mit Restaurant, die die Bürger-Aktiengesellschaft mit den Mitteln der letzten Aktienausgabe co-finanziert hat.

 

Die aktuelle Aktienausgabe läuft noch bis zum 17. Februar 2018. Mehr unter www.regionalwert-hamburg.de/mehr-junge-bauern – oder hier bei anthronet.de unter „Termine“.

 

Klosterschulgelände mit Pavkl 1Ein schulgeldfreies, Waldorf-inspiriertes Kindergartenprojekt in Myanmar (Burma)

Noch 1948, als Myanmar seine Unabhängigkeit erlangt hatte, wurden seine Schulen zu den besten in Asien gezählt. Jahrzehntelange interne politische Konflikte, Bürgerkriege und eine von der Armee angeordnete Isolation haben jedoch dazu geführt, dass Myanmar heute zu den 30 ärmsten Ländern der Welt gehört. Dementsprechend zählen auch die Bildungsausgaben mit 0,8 Prozent des BIP (2011) zu den niedrigsten in den UN-Statistiken.

Seit dem Amtsantritt einer gewählten Regierung unter der Führung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Jahr 2011 öffnet sich das Land für die Demokratie und versucht, die ererbten Probleme zu lösen. Die neue Regierung hat neben vielen anderen Reformen angefangen, die Bildungsprobleme, z.B. durch unterbezahlte, unqualifizierte Lehrer, wenig Ressourcen und alte, ungeeignete Lehrmaterialien, zu beseitigen. Ohne private und internationale Hilfe, wird diese Mammutaufgabe aber nicht bewältigt werden können.

In Myanmar gibt es drei Arten von Schulen, die Grundschulbildung anbieten: öffentliche Schulen, Privatschulen und religiös geführte Schulen. Die von buddhistischen Mönchen geführten Klosterschulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bieten kostenlose Bildung und richten sich insbesondere an Waisenkinder oder Kinder aus armen Familien, die keine formelle Ausbildung bezahlen können. Grundlage des Lehrplans in den Klosterschulen ist das offizielle Staatscurriculum. Es gibt z.Zt. mehr als 1.400 Klosterschulen.

Erfrischende Ausflüge in die Natur oder ins Stadtzentrum: Das Alten- und Pflegeheim Tobias-Haus in Ahrensburg hat jetzt eine Fahrradrikscha.

Fahrradrikscha„Ich würde gerne mal zur ehemaligen Fluchtburg im Forst Hagen fahren und von dort zu Fuß zurückgehen – beide Strecken schaffe ich nicht mehr“, sagt ein 93-jähriger Bewohner des Tobias-Hauses in Ahrensburg. Ein Wunsch, der nun in Erfüllung gehen kann, denn das anthroposophisch orientierte Alten- und Pflegeheim hat seit September eine Fahrradrikscha mit elektrischer Unterstützung: das „ÄltestenRad“.
Damit könnten haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter sowie An- und Zugehörige die Bewohner durch den Forst Hagen oder ins Ahrensburger Stadtzentrum fahren. „Das fördert die Mobilität, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe unserer Senioren“ sagt die Heimleiterin Christine Berg.