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Thompson

Weitere Aufführungen sind in Vorbereitung, u.a. am 12 Januar 2018 am Institut für Waldorfpädagogik in Witten

 

die Erzählung

Der Tag, an dem dann doch noch einmal etwas geschieht, ist der Freitag vor Ostern...“

so beginnt Judith Hermanns Erzählung. Unmerklich dringen wir ein in den scheinbar schlichten Lebensradius der Titelfigur Hunter Tompson, Bewohner des heruntergekommenen Washington-Jefferson-Hotels, einer letzten ‚Station’ eines ‚Asyls’ für alte Menschen, die dort ihre letzten Lebensjahre und -tage fristen.

In der Zeitspanne zwischen‚ Freitag vor Ostern’ und der Osternacht, gerät Hunter durch eine nicht zu erwartende Begegnung in eine plötzliche Unruhe von existenzieller Dimension, ja Wucht sogar, die ihn selbst sein Liebstes, ....‚seine’ Musik..(!), seinen einzigen Lebensstoff wegschenken lässt...

Der Schauplatz ist New York. Doch ebenso gut könnte sich die Geschichte an jedem anderen Ort ereignen; das Altern, das allmähliche Herausfallen aus der Zeit, den sicheren Strukturen und Zusammenhängen, das Sterben, aber auch das Aufflackern von letztem Leben und Sehnsucht im Abschiednehmen...

Diese Erzählung aus dem Erstlingswerk der Autorin ›Sommerhaus, später‹ (1998) ist ein Meisterwerk der Verdichtung, der Reduktion und Fragmentierung sowie einer signifikanten Gebärdenhaftigkeit der ‚Figuren’ bzw.Charaktere.

 

die Mitwirkendenhuntertompson

EURYTHMIE
Charlotte C. Frisch
Bettina Grube

SPRACHE / SCHAUSPIEL
Roswitha Meyer-Wahl

KOSTÜME
Katja Nestle / Onnenlinna Berlin

LICHT
Stephan Kraske

REGIE / COACHING
Bettina Grube (erstes Konzept)
Kjell-Johan Häggmark (Eurythmie)
Bodo Bühling (Sprache / Schauspiel

MUSIK-COLLAGE
Mela Meierhans: Collage unter Verwendung von Werken von Bach, Mozart, Satie, gespielt von Laura Gallati (Klavier); Werke von Meierhans – drift, sacht ä, gespielt von Felix Kroll, Ensemble Ecco u. Cieleterra; Aufnahmen Straßenlärm N.Y.

 

die Autorin

JUDITH HERMANN * 1970 in Berlin. Ihrem Debüt ›Sommerhaus, später‹ (S. Fischer-Verlag 1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband ›Nichts als Gespenster‹. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. ›Alice‹ (2009), fünf Erzählungen, wurde international gefeiert. Zuletzt erschienen der Roman ›Aller Liebe Anfang‹ und 2016 der Erzählband ›Lettipark‹. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. www.judithhermann.de

Gefördert durch: DAMUS DONATA e.V. . Stiftung EDITH MARYON . Stiftung EVIDENZ . FÖRDERSTIFTUNG ANTHROPOSOPHIE . oh-r42 e.V. Dachstifung individuelles Schenken der GLS Treuhand

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