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Landwirtschaft & Ernährung

 

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Mit Aktien der Regionalwert AG Hamburg sorgten Bürgerinnen und Bürger dafür, dass junge Landwirtinnen und Landwirte die Chance auf einen eigenen Bio-Hof bekommen.

Über zwei Drittel der Bauernhöfe in Deutschland haben keinen Nachfolger. Auch im Bio-Bereich!

Dabei gibt es viele junge Leute, die gern einen Hof übernehmen wollen. Und die investieren müssen – denn die Altbauern haben in der Regel in den Jahren vor der Übergabe wenig Geld in die Hand genommen, weil die Perspektive fehlte.

waldhof zydek regionalwertAG utagleiser photography 7102So geht es auch Elena und Nils vom Waldhof Zydek. Das junge Paar hat im Mai 2018 einen Bio-Hof in Hüsby übernommen. Zu ihrem Betrieb vor den Toren Schleswigs gehören 45 Milchkühe, zahlreiche Ochsen und seltene Heidschnucken, die häufig auf Naturschutzflächen weiden. Damit helfen sie, die natürliche Artenvielfalt zu erhalten.
Jetzt möchte das junge Paar die nächsten Schritte machen und den Betrieb modernisieren. Sie brauchen zum Beispiel einen Kälberstall und eine neue Melkanlage.

Dazu kommt die Zusammenarbeit im Verbund: Die Regionalwert-Partnerbetriebe arbeiten eng zusammen und nehmen sich gegenseitig Produkte ab. So gibt es seit kurzem die „Langen Schnucken“ vom Waldhof Zydek auch in der Hamburger Hobenköök – eine Markthalle mit Restaurant, die die Bürger-Aktiengesellschaft mit den Mitteln der letzten Aktienausgabe co-finanziert hat.

 

Die aktuelle Aktienausgabe läuft noch bis zum 17. Februar 2018. Mehr unter www.regionalwert-hamburg.de/mehr-junge-bauern – oder hier bei anthronet.de unter „Termine“.

150722 JPEG HofDannwisch Logo schwarz gruenHof Dannwisch ist ein besonderer Ort. Als einer der ersten Betriebe bei uns im Norden haben wir schon 1957 auf biologisch-dynamische Landwirtschaft umgestellt – und das ist bis heute so geblieben. Im südlichen Holstein, am Rand des ehemaligen Urstromtals der Elbe gelegen, haben wir, vor über 60 Jahren, als einer der ersten Höfe in Norddeutschland begonnen, biologisch-dynamische Landwirtschaft nach den strengen Richtlinien von Demeter zu betreiben. Wer Produkte von Hof Dannwisch einkauft, kann sicher sein: Er bekommt natürliche, leckere und frische Lebensmittel aus unserer Region.

Als Auftakt der Sonntagsgespräche stellten wir dem Landwirt Christoph Klemmer neun Fragen zum biologisch-dynamischen Landbau. Christoph Klemmer schafft es als erfahrener Praktiker, kurz und klar aufzuzeigen, was hinter dieser Wirtschaftsweise und dem Markennamen Demeter steht. Vom Hof als Gesamtorganismus, über den Kreislauf der Stoffe bis zu den kosmischen Wirkungen berührt das Gespräch hochaktuelle Bereiche von Natur und Kultur.

Hier das Interview in 9 Teilen:

von Ulf Schönheim, Vorstand der Regionalwert AG Hamburg160811 RWAG Logos RGB Hamburg Kopie

Gute Lebensmittel von kleinen Höfen aus der Region. Artgerechte Tierhaltung, Vielfalt auf den Betrieben, eine gute Bezahlung für die Bauern und eine umweltverträgliche Landwirtschaft. Das wollen immer mehr Menschen in Norddeutschland.

Investition nach sozialen und ökologischen Kriterien 

Eine Beschreibung von Petra Katharina Panthel, Demeter Gärtnerei Gut Bliesdorf

Eine kurze Beantwortung dieser Frage ist nicht möglich. Ich versuche hier aber einige wesentliche Inhalte unserer Methode der Landbewirtschaftung wiederzugeben. Am Ende finden Sie einen Link zur Internetseite des Demeter-Verbandes, wo Sie weitreichendere Informationen und auch weitere Hinweise und Literaturempfehlungen finden können.