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Pädagogik

 
TS 85420

Das Seminar für Waldorfpädagogik Hamburg hat in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit mit der größten pädagogischen Universität in Taiwan stetig ausgebaut und intensiviert. Auch in diesem Jahr war ein Team aus Dozenten und tätigen Lehrern wieder vor Ort – mit einer besonderen Kombination aus universitärer Ausbildung und einem Angebot für Schulen: dem Teacher Coaching.

elewa3Antworten auf aktuelle Herausforderungen finden

Auch nach 100 Jahren Waldorfschule ist das Thema der Lehrkräftebildung hoch aktuell. Der Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften wächst weltweit und wir sind aufgerufen, vielfältige Antworten auf diese dringende Frage zu entwickeln. So entstand die Idee, auch die Möglichkeiten digitaler Medien als einen Weg der beruflichen Qualifikation zu nutzen. Im März 2015 begannen wir damit, eine Online Plattform, zunächst für die pädagogische Weiterbildung von tätigen Lehrkräften, aufzubauen. Elewa war geboren! Nach intensiver Vorarbeit ging im November 2016 der erste Kurs online: „Sustainable language teaching and learning“ – ein Kurs über die Grundlagen des Fremdsprachenunterrichts.

Gerald Häfner ist Leiter der Sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach und ehemaliges Mitglied des Bundestags, sowie des Europäischen Parlaments. Beim Waldorf 100 Hamburg-Festakt am 13. September 2019 in der Laeiszhalle spricht er in einem Impulsvortrag über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Waldorfpädagogik, sowie ihre Rolle in der Welt.

Filmproduktion: T. Garbers, J. Künzel, L. Künzel

 

Celebrate 100 Years of Waldorf KopieEs wird ein einmaliges Erlebnis sein, wenn am 13. September 2019 Schüler*innen aller zwölf Hamburger Waldorfschulen schulübergreifend fünf einstündige Monatsfeiern auf die große Bühne der Laeiszhalle bringen und sich dabei untereinander ganz neu begegnen. Sie zeigen den Zuschauer*innen das Besondere der Waldorfpädagogik und verschiedene Zugänge zur heutigen komplexen Welt. „Interessierte können hier hautnah vielfältige Elemente aus dem Unterricht erleben, die ihnen sonst verborgen blieben“, so Stefanie von Laue, die als Sprecherin des Elternrates der Hamburger Waldorfschulen zusammen mit Andreas Schuberth das Projekt koordiniert.

Was vor 100 Jahren als Bildungsangebot für Arbeiterkinder der Waldorf Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart begann, ist zur weltweit größten unabhängigen Schulbewegung herangewachsen, die heute Menschen von mehr als 1.150 Waldorfschulen und rund 2.000 Kindergärten in über 80 Ländern miteinander verbindet. Und auch in Hamburg sind die zwölf Waldorfschulen mit knapp 4.000 Waldorfschüler*innen, Eltern und Lehrer*innen ein bedeutsamer Bestandteil der Bildungslandschaft, die gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit das Jubiläum feiern möchten.

 

Klosterschulgelände mit Pavkl 1Ein schulgeldfreies, Waldorf-inspiriertes Kindergartenprojekt in Myanmar (Burma)

Noch 1948, als Myanmar seine Unabhängigkeit erlangt hatte, wurden seine Schulen zu den besten in Asien gezählt. Jahrzehntelange interne politische Konflikte, Bürgerkriege und eine von der Armee angeordnete Isolation haben jedoch dazu geführt, dass Myanmar heute zu den 30 ärmsten Ländern der Welt gehört. Dementsprechend zählen auch die Bildungsausgaben mit 0,8 Prozent des BIP (2011) zu den niedrigsten in den UN-Statistiken.

Seit dem Amtsantritt einer gewählten Regierung unter der Führung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Jahr 2011 öffnet sich das Land für die Demokratie und versucht, die ererbten Probleme zu lösen. Die neue Regierung hat neben vielen anderen Reformen angefangen, die Bildungsprobleme, z.B. durch unterbezahlte, unqualifizierte Lehrer, wenig Ressourcen und alte, ungeeignete Lehrmaterialien, zu beseitigen. Ohne private und internationale Hilfe, wird diese Mammutaufgabe aber nicht bewältigt werden können.

In Myanmar gibt es drei Arten von Schulen, die Grundschulbildung anbieten: öffentliche Schulen, Privatschulen und religiös geführte Schulen. Die von buddhistischen Mönchen geführten Klosterschulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie bieten kostenlose Bildung und richten sich insbesondere an Waisenkinder oder Kinder aus armen Familien, die keine formelle Ausbildung bezahlen können. Grundlage des Lehrplans in den Klosterschulen ist das offizielle Staatscurriculum. Es gibt z.Zt. mehr als 1.400 Klosterschulen.

booteDer Verein

Der als gemeinnützig anerkannte Verein für sozialpädagogisches Segeln e.V. (VSS) veranstaltet seit fast 40 Jahren erlebnispädagogische Segelfreizeiten mit Schulklassen, sowie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung. Gesegelt wird mit den vereinseigenen zweimastigen Holzkuttern Shalom, Shalupp, August und Julius auf dem Bodensee. Übernachtet wird in einem Zeltdorf auf dem Campingplatz Klausenhorn in unmittelbarer Seenähe.

Die Aufgabe

Aufgabe der Bufdis ist es im Team mit Sozialpädagogen, anderen Freiwilligen und Ehrenamtlichen von April bis September Segelfreizeiten durchzuführen. Hierzu gehört das eigenverantwortliche Skippern der Kutter unter Beteiligung der Mannschaft. Die Unterstützung der betreuenden Pädagogen, besonders bei der Arbeit mit den teilweise hilfebedürftigen Teilnehmenden, gehört zu den weiteren Aufgaben. Dazu kommen handwerkliche Arbeiten am Zeltcamp und hauptsächlich im Winterhalbjahr an den Schiffen. Des weiteren wird eigenständiges einbringen, je nach Interesse und Fähigkeiten, in die Campgemeinschaft erwartet.

Der VSS bietet:

 anerkannte Stellen des Bundesfreiwilligendienstes für 12 Monate (in der Regel)

 fachkundige Anleitung durch Sozialpädagogen

 Ausbildung zum sozialpädagogischen Skipper und im handwerklichen Bereich

 Unterkunft

 Verpflegung

 Taschengeld

Weitere Informationen unter: www.vss-ev.de oder 07732/ 9457945

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen an:

Verein für sozialpädagogisches Segeln e.V. Erzbergerstr. 13 78315 Radolfzell

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Schueler TaichungRund um die Erde entstehen jedes Jahr neue Waldorfschulen. Von den Trägern der jungen Initiativen auf verschiedenen Kontinenten wird immer wieder der Wunsch geäußert, von der fast hundertjährigen Erfahrung der deutschen Waldorfbewegung zu lernen. So werden Lehrer und Dozenten eingeladen, in diesen Ländern bei der Entwicklung der Schulen und bei der Ausbildung der Lehrer zu helfen.