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Der Streit und das Wort

Dienstag, 16. April 2019, 18:00 Uhr


 

Andachten in der Karwoche
Predigten: Gerrit Balonier, Orgel: Andreas Rondthaler
Trauernde Erwartung

In diesem Jahr werden die Andachten zur Karwoche am Palmsonntag
beginnen und dann an jedem Tag um 18 Uhr stattfinden, außer am
Karfreitag, an dem wir uns zur Todesstunde um 16 Uhr treffen.
Die Predigten „Trauernde Erwartung“ werden sich auf die Ereignisse des
jeweiligen Tages konzentrieren und versuchen auf das existentiell Neue,
die Auferstehung an Ostern, hinzuführen.

Der folgende Text wird den Anfang jeder Predigt bilden, am Palmsonntag
der erste Absatz und dann jeweils ergänzt um die Worte, die sich
auf den neuen Tag beziehen:

Palmsonntag
„Gesegnet sei der Kommende!“
Er kommt, wie erwartet.
Er kommt, wie es vorhergesagt war.
Er ist es wahrhaftig, der Kommende.
Doch es ist nicht, noch nicht, die Vollendung.
Es ist der Anfang, der Einzug.
Sie jubeln, meinen zu verstehen.
Doch sie sehen nur das Äußere.
Er zieht ein in die Stadt des Friedens, Jerusalem.
Er reinigt die Stätte der Anbetung, den Tempel.
Doch sie sehen nur das Äußere.
In uns ist die Stätte des Friedens.
In uns ist die Stätte der Anbetung: das Herz, die Mitte.

Karmontag
Er kämpft um diese Mitte, verflucht den Feigenbaum.
Alte, vertraute Wege gelten nicht mehr.

Kardienstag
Er fordert sie heraus,
er kämpft um das Wort, er ist das Wort.
„Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden niemals
vergehen!“
Doch sie verstehen nicht.

Karmittwoch
Judas versteht nicht.
Aber er ahnt es: Er ist es, der Kommende, der König.
Er verrät ihn – und sich.
Er liefert ihn aus.
Judas ist sich selbst ausgeliefert, seinen Vorstellungen vom König.
Doch SEIN Reich ist nicht von dieser Welt, aber: für diese Welt.

Gründonnerstag
Er teilt sich den Jüngern mit,
sie nehmen Anteil an ihm: im Mahl am Abend.
„Nehmt hin mit dem Brot meinen Leib,
nehmt hin mit dem Wein mein Blut.“
Er tritt hinaus in die Nacht.

Karfreitag
Golgatha wird zur Herzensstätte der Menschheit.
Er ist dem Menschen so nah.
Das Kreuz wird aufgerichtet,
das Zeichen, das alles Leiden umspannt.
Nicht trägt ihn das Kreuz, er trägt das Kreuz.

Karsamstag
Er wird gelegt in das Innere der Erde,
in das Felsengrab,
das Hoffnungsgrab.
Die Auferstehung beginnt –
bei den Verstorbenen.
Er zieht ein,
Er kämpft – für uns,
Er leidet – mit uns.
Er stirbt – mit uns.
Er überwindet den Tod,
Und: ER steht auf – in uns.
Das ist der Weg,
sein Weg,
damit wir leben können – durch ihn.
„Gesegnet sei der Kommende!“

Gerrit Balonier





Ort 
Die Christengemeinschaft in Hamburg Johannes-Kirche
Johnsalle 15-17
20148 Hamburg


Telefon: ++49 (0) 40 413086 0
Website: http://www.cg-johanneskirche.de/

gemeinde@cg-johanneskirche.de






Weitere Veranstaltungen bei: Die Christengemeinschaft in Hamburg Johannes-Kirche
Anmeldung erforderlich: Nein




Website: http://www.cg-johanneskirche.de/
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